K’ts noch!?

Sie fragen sich sicherlich, an welche krankhaft kapriziöse Obsession mit dem «K» ich mich klammere. – Ganz ehrlich: Das basiert auf einer kuriosen Koinzidenz. Es gibt nämlich kraftvolle, kluge und komische Wörter mit «K», die mit mir krass kompatibel sind. Konzeptionell und kreativ ist das «K» also ein knallharter Treffer ins Kohlrabenschwarze. Komplett kugelsicher und kongenial! [kursiv geschrieben]
Es gibt kometenhaft schöne Wörter mit «K». Zum Beispiel Kokolores. Oder Knalltüte. Klönschnack. Katzelmacher. Käseblättchen. Kuddelmuddel. Kleinkariert. Karacho. Kehrwoche. Kackbratze. Krokodilsträne. Kullerkeks. Katzbuckel. Kraxelhuber – oder einfach nur Kastenkuchen … Hmmmm, Kuchen!
Betrachtet man das Buchstabensymbol kalligraphisch ein bisschen konkreter, erscheint einem das «K» gleich noch kumpelhafter: Zunächst ein kerzengerader Strich. Eine kräftige, korrekte Haltung, wenn man so will. Und damit verbunden zwei keilförmige, weit geöffnete und der Zukunft kühn zugewandte Arme! … na, klingelts?
Noch dazu ein Konsonant. Elfter Buchstabe des Alphabets. Keine genormte, haargenaue Zehn, sondern komplementär Eins on top! Dabei aber auch kein kernig verwegenes Dutzend. Wenn Sie wissen, was ich meine. Und schon die Knef wusste: «Eins und Eins, das macht Zwei …»
Wenn ich Ihnen jetzt aber noch erzähle, dass das Ur-K, das «Kaph», Handfläche bedeutet und dass das «K» bei Scrabble den Zahlenwert Fünf hat, bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als Ihnen klangvoll entgegen zu krakelen: «Kamm on, kimmie feif!»